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Im Jahr 2010 feiert die Woche für das Leben in Deutschland ihr 20-jähriges Bestehen. Sie geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zurück. Sie wollten in besonderer Weise auf den "Schutz des ungeborenen Kindes" - so auch das Motto der ersten Woche für das Leben im Jahr 1991 - aufmerksam machen. Nach der Wiedervereinigung in Deutschland war die Neuregelung der Abtreibungspraxis wegen unterschiedlicher Handhabe in Ost und West notwendig geworden. Die Woche für das Leben sollte also nach dem Willen ihrer Initiatoren die kirchliche Position in einer aktuellen Debatte vermitteln. Mit der Woche für das Leben wurde damals eine einzigartige Initiative in Westeuropa begonnen.

Seit dem Jahr 1994 wird die Woche für das Leben gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland durchgeführt. Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbände in 27 (Erz-)Bistümern und 22 evangelischen Landeskirchen nehmen an der Woche für das Leben teil und machen sie damit zu einer bundesweit erfolgreichen Aktion mit einem ausgeprägt ökumenischen Charakter. In vielen Regionen hat sich die ökumenische Zusammenarbeit bewährt und die Kampagne ist zu einer festen Größe des kirchlichen Miteinanders geworden.



Mit der Woche für das Leben leisten die Kirchen seit nahezu zwanzig Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens.



Die Themen von 1991 bis 2010 auf einen Blick