Jahresmotto 2008:
Gesundheit – höchstes Gut?
Gesundheit ist zweifellos ein hohes Gut, dem es Aufmerksamkeit auch im christlichen Handeln zu schenken gilt, aber es ist nicht das höchste Gut schlechthin. Wir stehen vor der Frage, wer Gesundheit definiert und ob die vorherrschenden Kriterien nicht einer Verabsolutierung und einer quasireligiösen Aufladung Vorschub leisten. Die Woche für das Leben möchte dazu anregen, über den nahezu inflationär gebrauchten Begriff Gesundheit nachzudenken und ihn in seiner Wertigkeit einzuordnen.
Jahresmotto 2009:
Gemeinsam mit Grenzen leben
Im zweiten Jahr 2009 sollen unter dem Jahresmotto „Gemeinsam mit Grenzen leben“ die Auswirkungen einer drohenden Verabsolutierung von Gesundheit in den Blick genommen werden. Wie hoch ist die Akzeptanz von kranken und behinderten Menschen in unserer Gesellschaft?
Jahresmotto 2010:
Gesunde Verhältnisse
Im dritten Jahr 2010 wird schließlich unter dem Titel „Gesunde Verhältnisse“ die nicht einfache Frage nach einer gerechten Verteilung der Ressourcen im Gesundheitssektor behandelt. Da Diakonie und Caritas als kirchliche Träger selbst bedeutende Akteure im Gesundheitswesen sind, kann sich die Kirche der Frage nach der Spannung zwischen dem Anspruch eines christlichen Menschenbildes und dem faktisch vorhandenen Kostendruck im Gesundheitswesen nicht entziehen.


