Aktuelle Informationen
Auftaktveranstaltung der bundesweiten
Woche für das Leben 2008 am 5. April in Würzburg
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom eröffnen der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Wolfgang Huber, und der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, am Samstag, 5. April, um 11 Uhr die bundesweite ökumenische Woche für das Leben. Die diesjährige Woche beschäftigt sich mit dem Thema „Gesundheit – höchstes Gut?“. Eine Podiumsdiskussion mit namhaften Vertretern aus Kirche und Ärzteschaft schließt sich im Burkardushaus an. Rund um den Dom rücken über 40 Gruppen und kirchliche Einrichtungen bei einem Markt der Möglichkeiten das Thema ins Bewusstsein.
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Predigt im ökumenischen Gottesdienst am 5. April 2008
im St. Kilians-Dom zu Würzburg anlässlich der Eröffnung der bundesweiten Woche für das Leben
Dr. Heinrich Mussinghoff, Bischof von Aachen
Thematische Hinführung - Gottesdienst zur Eröffnung der Woche für das Leben, St. Kilians-Dom zu Würzburg, 5. April 2008
Bischof Dr. Wolfgang Huber Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Pressestatement von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff
am 5. April 2008
Das offizielle Statement des stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz beim Pressegespräch anlässlich der
Eröffnung der Woche für das Leben 2008 am 5. April 2008 in Würzburg
Pressestatement von Bischof Dr. Wolfgang Huber am 5. April 2008
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Statement für das Pressegespräch zur Woche für das Leben Würzburg,
5. April 2008
Mitschnitt der Pressekonferenz am 5.4.2008
Eröffnungsstatement der Podiumsdiskussion im St. Burkardushaus von Dr. med.
Dipl. theol. Manfred Lütz am 5. April 2008
Dr. Manfred Lütz ist Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln und
Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben
Mitschnitt des Eröffnungsstatements von
Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz am 5. April 2008
Mitschnitt der Podiumsdiskussion am 5.4.2008.
Teilnehmer:
Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
Prof. Dr. Klaus Fleischer
Eröffnungsstatement: Dr. Manfred Lütz
Moderation: Bernadette Schrama
Pressekonferenz der Woche für das Leben
am 7. März 2008 in Berlin
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und Bischof Dr. Wolfgang Huber stellten die zentralen Anliegen der Woche für das Leben 2008 auf der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vor.
Eingangsstatement, Bischof Dr. Wolfgang Huber
Menschen müssten wieder lernen, zwischen Heil und Wohl zu unterscheiden, erklärte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Wolfgang Huber, in seinem Eingangstatement bei der Pressekonferenz zur Woche für das Leben 2008.
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Eingangsstatement, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch
Bei aller Hochschätzung des Gesundheitssystems sei doch zu warnen vor einer verengten Perspektive, in der nur der Gesunde der allein gesellschaftlich akzeptierte Mensch ist, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, in seinem Eingangsstatement bei der Pressekonferenz zur Woche für das Leben 2008.
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Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche Deutschlands 7.3.2008
"Gesundheit – höchstes Gut?"
Erzbischof Zollitsch und Bischof Huber stellen in Berlin die Woche für das Leben 2008 vor Um die Frage „Gesundheit – höchstes Gut?“ dreht sich in diesem Jahr alles bei der bundesweiten Woche für das Leben vom 5. bis 12. April. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Wolfgang Huber, haben heute in Berlin bei einer Pressekonferenz das Jahresthema 2008 vorgestellt.
Die Gesundheitsvorsorge in Deutschland geschehe auf hohem Niveau und verdiene Anerkennung, so Erzbischof Dr. Zollitsch. Jedoch „bei aller Hochschätzung des Gesundheitssystems warnen wir vor einer verengten Perspektive, in der nur der Gesunde der allein gesellschaftlich akzeptierte Mensch ist, in der Kranke, Behinderte und Gebrechliche Gefahr laufen, sich rechtfertigen zu müssen.“ Zum Menschsein gehörten auch „Gebrechlichkeit, die stete Gefährdung der körperlichen und geistigen Stabilität, die Abhängigkeit von den Mitmenschen und der sozialen Umwelt in Situationen der Hilfsbedürftigkeit.“ Während der Woche für das Leben solle kritisch hinterfragt werden, wer Definitionen von Gesundheit vorgibt und warum. Mit der Woche für das Leben setzten sich die Kirchen gemeinsam ein „für die Würde und den Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen und für alle Menschen – gleich welchen Alters und welcher physischer und psychischer Verfassung.“
Der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, wies auf die heute häufig erfolgende Gleichsetzung von Lebensqualität und körperlicher Gesundheit hin. Die Sorge um die eigene Gesundheit sei heute ähnlich stark ausgeprägt wie in früheren Jahrhunderten die Sorge um das Seelenheil. „Zugespitzt formuliert: Der früheren Hoffnung auf die Erlösung über den Tod hinaus entspricht heute die Hoffnung auf die Erhaltung der Gesundheit und die Heilung von Krankheiten.“ Leid und Vergänglichkeit gehören allerdings zur Natur des Menschen und könnten „nur um den Preis der Unmenschlichkeit abgeschüttelt“ werden. Der Wunsch nach Gesundheit und das Recht auf eine Heilbehandlung sei nur dann in einer guten Balance zu halten, „wenn wir Krankheit nicht als etwas Fremdes, als Abweichung von der Norm verstehen.“
Die Woche für das Leben wird am 5. April in Würzburg mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffnet. Vom 5. bis 12. April 2008 finden in zahlreichen Kirchengemeinden, Verbänden und kirchlichen Einrichtungen in ganz Deutschland Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Gottesdienste zur Frage „Gesundheit – höchstes Gut?“ statt. Die gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD ausgerichtete Woche für das Leben steht in den Jahren 2008 bis 2011 unter dem Leitmotiv „Gesund oder krank – von Gott geliebt“.




